Falerte, Teil 20: Bericht der Obrigkeit von Ejúduira an Atáces

XVIII: Bericht der Obrigkeit von Ejúduira an Atáces

 

09. 07. 3979, Ejúduira

Gestern erreichte uns über den Fluss ein Bote. Er scheint von dem Außenposten Médyhúda zu kommen. Beantworten kann er uns diese Frage jedoch nicht mehr, denn er ist tot. Ein Pfeil in seinem Hals beweist dies recht eindrücklich. Außerdem roch er bereits unangenehm. In seiner Hand hielt er eine Botschaft umklammert. Warum die anderen Posten am Fluss die Fahrt seines Bootes nicht sahen, bleibt unklar. Seine Botschaft ist jedenfalls bei uns statt in Huális gelandet. Hiermit senden wir sie an euch weiter, da es sich um euren Aufgabenbereich zu handeln scheint. Zwar können wir euch keine Befehle erteilen, doch äußern wir hiermit den dringenden Wunsch, dass ihr die Vorkommnisse überprüft und bei Bedarf der Bitte um Unterstützung, wie in der Botschaft beschrieben, nachkommt. Möglicherweise sollte man gar über eine Strafgesandschaft nachdenken. Auch in den Geschichten der einheimischen Bevölkerung gibt es bedenkliche Gerüchte über den Norden. Eine Bedrohung für ganz Nardújarnán können wir als dessen Obrigkeit nicht dulden.

 

(Siegel der Obrigkeit von Ejúduira)

 

Anbei findet ihr die betreffende Botschaft; eine Abschrift wird in unser Lager überführt.

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Das gesamte Buch kann man auch kaufen.

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