Falerte, Teil 23: Tagebuch des Falerte Khantoë

XXI: Tagebuch des Falerte Khantoë

 

22. 07. 3979, Atáces

Heute ist etwas Seltsames geschehen. Da wir ja keinen Freigang mehr haben, verbringen wir unsere Zeit in diesem Gebäude. Immerhin gibt es hier neben dem großen, gepflasterten Hof auch noch das große Parkgelände. Zwar ist auch dieses für Übungen gedacht, doch verbringe ich dort auch gerne meine Freizeit.

An einer Stelle stehen vier Bäume eng beieinander. Hier war es, dass es geschah. In einem Moment blickte ich noch auf die Bäume und sah zwischen ihnen nur Schatten, im nächsten blinzelte ich kurz und dann sah ich einen kurzen, schwachen Blitz. Besser vermag ich es nicht zu beschreiben. Als sich mein Blick beruhigt hatte, vermeinte ich dort Puidor zwischen den Bäumen stehen zu sehen. Er lächelte mir zu.

Ich muss mich geirrt haben. Ich hoffe, ich habe mich geirrt. Ich sah, nachdem mich der Schrecken aus seinem Griff entlassen hatte, zum Hauptplatz hinüber, ob mich jemand beobachte. Doch niemand schenkte mir Aufmerksamkeit. Und als ich wieder zu den Bäumen sah, war da wieder nur Schatten.

Werde ich langsam verrückt?

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