Falerte, Teil 30: Logbuch des Kapitäns Norís

XXVIII: Logbuch des Kapitäns Norís

 

11. 08. 3979, An Bord der Paruibi

Ich frage mich, warum ich weiter für die Armee arbeite. Gestern haben einige dieser Raufbolde, die meine Ladung darstellen sollen, für viel Unheil an Deck gesorgt. Diesen Duimé würde ich manchmal auch am liebsten über Bord werfen. Was bildet der sich eigentlich ein? Dies wird meine letzte Fahrt für die Armee sein. Sobald ich dieses Pack losgeworden bin, kehre ich endlich heim zu meiner Frau. Danach werden wir nur noch harmlose Frachten beförden. Am besten nichts, das sprechen und gröhlen kann.

Gestern passierten wir die Mündung des Jannis. Cabó Canguina liegt dort. Der letzte Funken Menschlichkeit in diesen Gegenden. Ich vermisse meine Frau. Ab Morgen verlassen wir das bewohnte Nardújarnán. Wir sind schon mitten in Jaduiza. Danach kommen wir in die Gebiete, die immer noch strittig sind, die sich immer noch nicht fest in der Hand des Reiches befinden. Es könnte also gefährlich werden. Hoffentlich lassen sie uns einfach in Ruhe, wenn sie das bewaffnete Pack an Bord sehen. Der nächste Außenposten ist drei Tage entfernt, und dann kommt schon Huális. Dort werde ich sie los.

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