Falerte, Teil 34: Logbuch des Kapitäns Norís

XXXII: Logbuch des Kapitäns Norís

 

26. 08. 3979, An Bord der Paruibi

In den nächsten Tagen sollten wir endlich Huális erreichen. Ich ertrage diesen Duimé und seinen Haufen nicht mehr. Ich habe kaum noch Befehlsgewalt über mein eigenes Schiff! Immerhin verspricht Duimé aber Entlohnung, doch traue ich ihm nicht. Wenigstens sind seine Krieger, wenn schon nicht zum Kämpfen, so doch wenigstens zum Ziehen gut zu gebrauchen. Wir haben tatsächlich nur ein oder zwei Tage Zeitverlust. Nach Plan würden wir morgen Huális erreichen. So wird es nur ein wenig später. In Huális werde ich neue Fracht aufnehmen und in gut einer Woche dürfte ich zurück in Cabó Canguina sein. Dann steige ich in den normalen Handel ein. Bloß fort von dieser Armee, egal wie gut sie zahlen.

Wir sind hier mitten im Wald. Im Notfall könnten wir aber auf die Mitte das Flusses hinaus flüchten. Natürlich müsste man dann die gerade Ziehenden zurücklassen. Welch Jammer. Und wäre dieser Duimé nicht, ich würde dann auch sofort umkehren. Irgendetwas Unheimliches liegt über diesen Wäldern. Mittlerweile offenbarte mir Duimé auch, was sein Auftrag sei. Und mir wurde erzählt, es sei eine harmlose ruhige Frachtfahrt!

Morgen müssen wir nochmal Wasser suchen. Vielleicht hätte sich Nardújarnán mit seinen Außenposten nicht einfach so schnell so weit in den Norden vorwagen sollen, ohne vorher etwas zu befrieden. Aber auf mich würde ja niemand hören. Obwohl, eigentlich klingt das nicht schnell – Oberster Norís. Wie wäre es mit damit?

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