Falerte, Teil 43: Bericht von Atáces an Ejúduira

XLII: Bericht von Atáces an Ejúduira

 

20. 10. 3979, Atáces

Wir befürchten mittlerweile, die Kundschafter um den Caris Duimé für tot erklären zu müssen. Mehrere Wochen lang hat der Außenposten Huális nichts mehr von ihnen gehört. Sorgen machte man sich bereits, als entsandte Krieger mit ihrem Schiff nicht zurückkehrten. Unsere Truppen trafen gerade noch rechtzeitig ein, um Huális zu helfen. Wir erwarten ihre Berichte in den nächsten Wochen. Verläuft alles nach Plan, werden sie danach weiter gen Médyhúda ziehen. Hoffnung, die Gruppe von Caris Duimé dort lebend anzutreffen besteht aber kaum. Damit dürfte ihr Auftrag als fehlgeschlagen gelten. Zwar wurden von vornherein kaum Überlebende erwartet, doch zumindest ein Ergebnis.

Der Alui von Huális teilte unseren Truppen auch mit, Caris Duimé hätte ihm berichtet, ihr Schiff, die Paruibi, sei unterwegs nach Huális angegriffen worden. Ein Bericht darüber erreichte uns aber nie. Jedoch erhielten wir vor sechs Wochen Bericht von Cabó Canguina, dass die Paruibi zerstört aufgefunden worden war, irgendwo nördlich der Stadt. Das bedeutet, dass Schiff wurde auf seinem Heimweg erneut angegriffen und vermutlich gingen dabei auch Berichte von Caris Duimé und Kapitän Norís verloren. Dies gibt uns Anlass zur Sorge. Elpenó meldete ähnliche räuberische Vorfälle in Galjúin. Das lässt einen Zusammenhang und damit ein größeres Problem für uns vermuten. Wir werden weitere Einheiten aussenden, die betroffenen Gebiete zu erkunden und die Vorfälle zu untersuchen. Unsere Empfehlungen an euch sind, dass ihr eure Geistwächter ebenso entsendet; wir zumindest werden unsere einsetzen.

 

(Siegel der Obrigkeit von Atáces)

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