Falerte, Teil 46: Bericht der Obrigkeit von Aiduido Elazar an Ejúduira

XLV: Bericht der Obrigkeit von Aiduido Elazar an Ejúduira

 

25. 01. 3980, Aiduido Elazar.

Wir berichteten euch bereits, dass an der Nordgrenze von Pesenno einige Krieger auf einem Floß im Meer treibend gefunden worden waren. Vor einigen Tagen sind sie bei uns angekommen, bereits größtenteils genesen. Wir wollen euch hiermit mitteilen, was wir von ihnen erfahren haben, der Bericht wird euch mit ihnen zusammen zugeschickt werden. Eurem Urteil sei überlassen, ob ihr selber mit ihnen verfahrt oder sie nach Atáces sendet. Die Männer blieben bei der Aussage, die sie in Camdis abgelegt haben. Der als vermisst gemeldete Caris Duimé y Belané hätte sie demzufolge aus Médyhúda in die Berge fliehen lassen, wo sie weiter vor Eingeborenen zum Bomorán flüchteten.

Der Krieger Falerte Khantoë betonte hierbei jedoch immer wieder, dass die Einheimischen in dem Berg eine Art Festung zu haben scheinen, von der aus sie Nardújarnán angreifen wollen. Wir hier in Labuira hören nur wenig von dem, was westlich der Berge geschieht, doch scheint die Rückeroberung von Médyhúda recht problemlos von statten gegangen zu sein. Wir wären geneigt, Atáces zu empfehlen die Truppen im Norden zu verstärken, kämen uns nicht manchmal Zweifel an der geistigen Klarheit dieser Männer, besonders im Falle Khantoes. So raten wir zur Vorsicht und dazu, den Fall weiter zu untersuchen. Lasst die Männer auf jeden Fall nicht mehr in den Frontdienst; im Hinterland aber mögen sie weiter nützlich sein.

 

(Siegel der Obrigkeit von Aiduido Elazar)

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