Falerte, Teil 49: Öffentliche Anschläge des ‚Bote von Tadúnjódonn‘

XLVIII: Öffentliche Anschläge des ‚Bote von Tadúnjódonn‘

 

17. 02. 3980, Atáces.

Niederschlagung aufsässiger Eingeborener in Jaduiza voller Erfolg.

Atáces. Wie die Obrigkeit von Atáces bekannt gab, war ein fremder Eingeborenenstamm in Jaduiza eingewandert. Dem Stamm schien Nardújarnán kaum bekannt gewesen zu sein. Sie unterwarfen sich nicht, sondern griffen sogar die Außenposten Médyhúda und Huális an. Einige Krieger flüchteten aufgrund falscher Befehle aus Médyhúda und ließen den Außenposten den Eingeborenen. Die Krieger wurden bereits aufgegriffen und verurteilt, Médyhúda wurde von den Streitkräften Atáces‘ zurückerobert, die Eingeborenen sind unterworfen. In Jaduiza herrscht wieder Frieden und zwei neue Außenposten im Norden sollen errichtet werden, die Grenze zu festigen, sollte es noch weitere wilde Stämme im Wald geben.

 

Banditen in Galjúin teilweise gefasst.

Elpenó. Es wurde gemeldet, dass es vergangene Woche zu einem Gefecht zwischen Landwächtern und den Banditen in den Bergen von Galjúin kam. Zwanzig der Banditen konnten in Gefangenschaft genommen werden, etwa doppelt soviele wurden getötet. Ihr Lager wurde jedoch immer noch nicht gefunden. Die Berge von Galjúin gelten weiterhin für Reisende als gefährlich, von Durchquerungen wird abgeraten. Wer die Berge dennoch durchreisen muss, soll sich an die von Landwächtern regelmäßig überwachten Straßen halten.

 

Schlächter von Ladóra tot aufgefunden.

Ladóra. Den Mann, der in den letzten Mondläufen als ‚Schlächter von Ladóra‘ bekannt wurde, fand man vor zwei Wochen tot auf. Die Umstände seines Todes sind unbekannt, scheinbar beging er Selbstmord. Eine bei der Leiche gefundene Notiz gesteht die Ausführung aller Morde. Der Name des Mannes wird geheim gehalten. Der Schlächter tötete innerhalb von sechs Mondläufen 23 Bürger der Stadt Ladóra, zumeist Frauen, aber auch einige Kinder. Stets köpfte er seine Opfer und nahm ihre Schädel mit.

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