Falerte, Teil 58: Öffentliche Anschläge der ‚Bote von Tadúnjódonn‘

LVII: Öffentliche Anschläge der ‚Bote von Tadúnjódonn‘

 

20. 04. 3980, Atáces.

Neue Verbrechen in Ladóra

Ladóra. Nachdem die Stadt gerade erst den als ‚Schlächter von Ladóra‘ bekannt gewordenen Mann verbannt hat, erlebt sie nun neue Schandtaten. Vor zwei Wochen begann es. Zunächst wurden einige Stadtwächter ertrunken in einem Kanal aufgefunden. Man vermutet, dass sie einem Verbrechen und keinem Unfall zum Opfer fielen. In der Woche danach verschwanden zwei Menschen aus der Stadt. Die Obrigkeit von Ladóra gab Stadt- und Landwächtern Befehl, sie zu finden.

 

Neue Fahrpläne der Seewächter

Elpenó. Es wurde mitgeteilt, dass Elpenó plant die Fahrten zwischen Nardújarnán, Rardisonán und Acalgirí zu verdoppeln. Der Grund sind erhöhte Nachfragen nach Fracht- und Lebendfahrten zwischen den Reichsteilen. In den Werften von Elpenó, Almez und Bemuido seien bereits zusätzliche hochseetaugliche Schiffe in Auftrag gegeben worden, hieß es. Aleca wurde über die Maßnahmen benachrichtigt, um falsche Schlussfolgerungen zu verhindern.

 

Beginn der Jagdzeit

Ejúduira. Wie Ejúduira bekannt geben lässt, beginnt nun wieder die Jagdzeit. Diesjähriges Ziel sind die Echsen von Iganosnán. Wer bis Ende des Herbstes nach Ejúduira zum Jagdhaus kommt und den Kopf einer erlegten Echse vorweisen kann, erhält zehn Ijúl. Mehrfache Belohnungen sind nicht möglich, auch bei mehreren Köpfen. Ziel ist es, die Sümpfe des Tajazi für Reisende zwischen Ejúduira, Bemuido und Arodasa sicherer werden zu lassen.

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