Der schlimmste Tag – I

Buch 1: Der Morgen

I

 

Gong!

Und plötzlich war er wach, oder zumindest nicht mehr im Traum. Ach – der Traum! Wie wohlig schön. – Und langsam dämmerte er wieder davon und träumte weiter von Ruhe, Frieden und Glück.

Gong!

Ach – nicht doch – nur noch einen Augenblick lang dieses Gefühl genießen. Aber – war da nicht etwas – gab es da nicht etwas – zu tun? Was war es noch?

Gong!

Und dann fiel es ihm ein: Dass es läutete, konnte nur bedeuten, dass es Morgen war; dass er schnell aufzustehen hatte, wollte er nicht zu spät sein.

Gong!

Niemals durfte er zu spät sein. – Wann war er gestern aufgestanden? Ach ja – beim vorletzten Schlag. Wie jeden Tag.

Gong!

Mühsam raffte er sich auf. Durch sein Fenster fiel das Morgenlicht in den kahlen kleinen Raum, der zu dieser Jahreszeit morgens noch angenehm kühl war.

Gong!

Damit war die Nacht für ihn beendet und ein neuer Tag lag vor ihm. Wie jeden Morgen schlüpfte er als erstes in seine Sandalen, zuerst links, dann rechts. Gähnend erhob er sich, entledigte sich seines Nachthemdes und legte dieses gefaltet auf seine Schlafstatt, nachdem er diese gemacht hatte. Als nächstes käme die Morgenwäsche dran. Den linken Fuß auf das Bodenbrett mit der Flammenzeichnung, den rechten auf dessen Nachbarn. Acht Bretter waren es bis zur Waschschüssel. Schlaftrunken klatschte er sich etwas Wasser ins Gesicht, um wach zu werden. – Doch bringen tat dies wenig.

Ein wichtiger Einfluss im täglichen Ablauf des Lebens, den man selber nicht willentlich beeinflussen könne, so brachte man ihm bei, war der eigene Stoffwechsel. Um diesen in Schwung zu bringen sollte man Abends ein Kräutergemisch zu sich nehmen, um jeden Morgen zur selben Zeit bereit zu sein. Jetzt hätte es eigentlich soweit sein müssen, doch irgendwie – fühlte er sich nicht danach. War heute etwas anders? – Nein, das durfte nicht sein! Der plötzliche Schub von Angst ließ ihn doch noch wach werden. Was nun? Was konnte er jetzt machen? Der Ablauf durfte – konnte – nicht verändert werden. Bis Morgen warten?

In seiner Verzweiflung fiel ihm nur ein, beim nächsten Punkt seines Tagesablaufs weiter zu machen, doch – Halt. Etwas anderes wäre noch zuvor gekommen. Hätte er das vergessen können? Die drei Bretter zu seinem Kleiderschrank überquerend öffnete er den linken, dann den rechten Flügel und nahm sich seine heutige Kleidung, welche dieselbe war, wie an jedem Tag. Erleichtert über diese Vertrautheit ging er zurück zum Waschbecken.

Zwar gehörte er leider zu der Sorte, die Morgens nur langsam wach wurde, doch war es Gebot, sich sofort rasieren zu müssen – sofern man es überhaupt tat. Später würde er dafür keine Zeit haben. Im Halbschlaf vor dem Becken stehend rasierte es sich für ihn aber schlecht, weshalb er sich für die Lösung entschieden hatte, es nur schwach zu tun, statt sich jedem Morgen einer neuen Wunde auszusetzen. An diesem Tag aber verfiel er bei seiner Tätigkeit erneut ins Träumen und – schnitt zu tief. Es war nur ein feiner Schnitt, doch stürzte damit für ihn fast eine Welt in sich zusammen. Welch Unglück dies wohl nach ziehen würde, fürchtete er zu fragen.

Schließlich konnte er aber nicht anders, als weiter zu machen wie zuvor, denn jeder weitere Bruch mit der Gewohnheit würde mehr Unglück herbei beschwören. Heute war der Tag des sich alle dreißig Tage wiederholenden Mondfestes und damit der längste Tag dieser Zeit. – Mehr als genug davon also für sehr viel Unglück.

Nachdem er mit Aufstehen, Waschen, Anziehen und Rasur fertig war, galt es, hinaus in die Welt zu treten und sich auf den Weg zu machen. Sein Zimmer lag am Südende des Wohnbereichs, derweil sich Küchen und Speisesäle im Osten des Klosters befanden. Zuvor galt es aber, nach Westen, in die Gebetshallen zu gelangen. Immerhin war es früher Morgen und wie an einem jedem solchen galt es zuerst, der Predigt des Ältesten zu lauschen, auch wenn dieser nur immerzu dasselbe verkündete. Aber diesem Gedanken war noch nie jemand in der langen Geschichte des Klosters auf die Spur gekommen.

Andächtig – oder schläfrig – öffnete er seine Tür und wagte einen ersten Blick hinaus.

„Morgen, Fahach!“ Wie immer gut gelaunt – wie war das zu dieser Zeit nur jeden Morgen möglich? – ging da einer seiner Brüder an ihm vorbei, kaum auf die zu betretenden Bretter achtend, eilend gen heutiger Predigt.

Jeden Morgen dasselbe. – Warum hatte Fahach sein Zimmer ausgerechnet auf dem Weg des einzigen Morgens gut gelaunten Bruder nehmen müssen?

„Morgen“, murmelte er, als der Bruder schon halb wieder verschwunden war, und machte den ersten Schritt auf den Gang.

In seiner Schläfrigkeit hatte er wesentlich stärker auf seine Taten zu achten, als seine Brüder. Diese huschten teilweise an ihm vorbei, während er noch abzählte, auf welches Brett er als nächstes zu steigen hatte, um kein Unglück auf sich zu ziehen. Gang um Gang legte er so zurück, musste selten andere Ganggänger grüßen und noch seltener jemanden vorbeilassen oder gar auf ihn warten. Doch dann geschah etwas, das sowohl seine vollkommene Gewohnheit als auch seine nach dem unglücklichen Aufstehen wiedergewonnene Selbstsicherheit zerstörte.

„Sie können hier nicht lang gehen.“

Was? Wer hatte da gesprochen? Langsam erst verstand er, dass dort jemand vor ihm auf dem Boden kniete und er deshalb hatte halten müssen. Danach dauerte es noch weitere, quälend lange Augenblicke, bis er wirklich verstand, was das bedeuten würde.

„Wie? Das kann nicht sein. – Ich gehe immer hier lang auf dem Weg zum Morgengebet -“

„Möglich, aber heute geht das nicht. Ich muss den Stein hier neu verlegen.“

Erstaunt erkannte Fahach, dass die Platte, über die er täglich hinweg ging, nicht mehr an ihrem Ort lag, während ein schmutziges Loch im Boden klaffte. – Doch, dort lehnte sie, neben dem unverschämten jungen Kerl. Der musste aus der Stadt sein. – Schon öfter hatte Fahach bemerken müssen, dass es manchen Städtern an Umgangsformen mangelte.

„Junge, du verstehst nicht – ich gehe hier jeden Morgen lang – jedenimmer -“

„Na dann gehen sie doch einfach um mich ‚rum; hier ist viel Platz.“

„Das geht nicht -!“

„Warum? – Ach!“ Endlich schien der Kerl zu verstehen, wo er sich befand und begann dümmlich zu grinsen. „Ich verstehe. Sie müssen also jeden Tag zu dieser Zeit über genau diese Platte gehen.“ – Na endlich, dachte Fahach. – Doch dann verschwand das Grinsen wieder. „Aber heute nicht; ich habe den Auftrag, die Platte hier zu erneuern. Sehen sie? Sie ist gesplittert und könnte jederzeit brechen.“

„Ja können sie das denn nicht machen, nachdem ich weg bin?!“

Fahach befand sich nah des Verzweifelns. Wenn er nicht bald weitergehen könne, würde er viel zu spät zum Gebet kommen. Falschen Weg nehmen oder zu spät kommen? Die Wahl fiel nicht leicht.

„Tut mir leid, aber sie sehen doch, dass ich schon angefangen habe. Ihre Platte liegt hier sowieso nicht mehr. Aber sie können warten, in vielleicht einer Stunde dürfte ich fertig sein.

Seine Unverschämtheit war zu viel für Fahach. Wer hatte bloß diesen Kerl eingestellt? Doch mittlerweile herrschte vor allem die Angst in ihm. Was er auch tat, es wäre schädlich für ihn. Entweder warten und das Gebet verpassen oder seinen Weg ändern. Welches von beidem wog schwerer? Es bereitete fast körperliche und viele geistige Schmerzen, seinen Fuß in eine andere Richtung zu bewegen. Wenn er doch – aber nein, es ging einfach nicht. Kurzzeitig war er knapp davor, einfach weinend auf den Steinen zusammenzubrechen.

In all der Zeit, die er da verzweifelt stand, hatte er den Kerl vergessen. Erst als er einen Schlag in den Rücken bekam, erinnerte er sich seiner. Da war er aber bereits ein paar Schritte vor gestolpert, hinweg über die kleine Baustelle und auf eine der anderen Platten seines Weges.

„Jetzt gehen sie endlich, damit ich weiter machen kann“, sprach der Kerl und wandte sich seiner Arbeit zu, derweil Fahach ihn nur ungläubig begaffen konnte.

Hatte er es gewagt – ? Der Kerl beachtete ihn aber nicht weiter, doch Fahach benötigt noch eine Weile, bis er wirklich verstand, was ihm geschehen war und welche Auswirkungen das haben würde. Er stand nun tatsächlich wieder auf seinem eigenen Pfad und könnte den Weg also fortsetzen. Zwar hatte dieser eine ungewöhnliche Unterbrechung gehabt und er musste dabei einen neuartigen Umweg auf sich nehmen – doch war dies nicht seine Schuld, denn der Kerl hatte es verursacht und auch beseitigt. Das Gefühl der Angst ließ langsam nach. Es blieb ein milder Zorn auf den Kerl und seine kleine Baustelle. Dafür wuchs der Gedanke, dass die Messe nicht auf ihn warten würde, er sich also sputen müsse.

Hastig wandte er sich also um und folgte seinem restlichen, täglichen Gang, mal links, mal rechts abbiegend und selten im Kreis gehen, bis er endlich auf den westlichen Innenhof hinaus kam. Hier war es eine besondere Herausforderung, einen gleichbleibenden Pfad im Sand einzuhalten. Denn obwohl er es immer versuchte, vernichteten die Anwärter stets sein Werk, indem sie einmal am Tag ihrer Verpflichtung nachkamen, den Hof zu fegen. Hierfür galt aber noch die besondere Regelung, dass der genaue Weg für ihn unwichtig war, solange Beginn und Ziel stimmten und er sich immerhin grob an den Pfad halten konnte.

Für gewöhnlich hatte man vor der Gebetshalle zu warten. Die Ersten würden bereits hineingehen, derweil sich die Nächsten die Füße abtraten und der Rest hinter ihnen zusah oder seinen jeweiligen morgendlichen Halbschlaf-Träumen nachhing. Fahach gehörte – aufgrund seiner zeitraubenden Aufstehgewohnheiten – immerhin schon zu denen, die als letztes kamen und sich am längsten die Füße in den Bauch stehen durften. Doch heute kam er gerade noch rechtzeitig, den Platz hinter den sonst zuletzt stehenden einzunehmen.

„Du kommst spät“, sprach Man, als er hinter ihm stand.

Zum Glück gehörte ein morgendlicher kurzer Plausch mit zum Tagesablauf.

„Ein Kerl aus der Stadt – ein Handwerker oder so – hat mich aufgehalten.“

„Na, wenn es weiter nichts ist. Die Morgenandacht wird uns aufheitern.“

Damit war Man an der Reihe, sich vor dem Tor zu verbeugen, dem All zu danken, sich die Füße abzutreten und schließlich auch einzutreten, um zu seinem Platz in der Halle zu gehen. Fahach sah ihm dabei nur zu, fand langsam zu seiner alten Ruhe zurück und wartete nur darauf, folgen zu können. Als es soweit war, verbeugte auch er sich vor dem Tor und bat in seinem Geist inbrünstig darum, heute vor weiteren Unglücken geschützt zu werden, ohne daran zu denken, im Ausgleich dafür selber etwas zu versprechen. Danach säuberte er seine Sandalen auf der Matte vor dem Eingang, bevor er die Türschwelle übertrat.

Die Gebetshalle war einer der größten Räume des Klosters und konnte ohne Probleme alle hier Wohnenden fassen, ob Bruder oder Anwärter. Letztere mussten in der ersten Reihe knien, während jeder andere sich nach seiner Aufnahme einen freien Platz hatte suchen dürfen. Sein eigener befand sich links hinten in der Ecke. Schon immer war dieser Platz von Vorteil gewesen, da er als Letzter so nicht an allen zuvor Gekommenen vorbeigehen musste, auch wenn es durch das kaputte Fenster in seinem Rücken stets etwas zog.

An seinem Platz angelangt, kniete er sich auf den harten Steinboden und beobachtete wie immer das Treiben in der Halle. Alle Brüder – in Gelb – und Anwärter – in Weiß – waren anwesend, so wie auch die zwölf Oberen – in Rot. Diese nahmen als einzige ihre Holzstühle, gepolstert mit Kissen, droben auf der Bühne, schräg stehend und so zugleich zu Anwesenden und Bühnenmitte blickend, ein. Auf den Tischen vor ihnen standen Krüge dampfender Getränke, doch blickten sie noch ernst. In der Mitte ihrer Aufmerksamkeit stand ein einzelner, brusthoher kleiner Tisch.

Und in genau dem Augenblick, in dem Fahachs Augen diesen erblickten, fiel das Sonnenlicht durch die Ostfenster auf ihn und der Älteste trat ein. Seine Farbe war das Gold, was dazu führte, dass er in der Morgensonne blendend erstrahlte, wie der Sohn der Sonne selbst. An seinem Tisch angelangt, verharrte er, sich mit den Händen darauf abstützend, und sah sich die Versammelten musternd an. Scheinbar zufrieden fing er an.

„Heute ist der einhundert und elfte Tag des Jahres. Nachdem ihr jetzt alle wach seid, kann er beginnen. Die Sonne ist uns heute besonders wohlgesonnen und alles, was ihr heute richtig tut, wird euch doppelt gut getan; doch alles falsche erfährt doppeltes Unglück. Also lasst sie uns preisen.“ – Damit neigten alle kurz ihr Haupt. – „Aber unabhängig davon, ob unsere Herrin heute weiter auf uns herab strahlt oder nicht, werden wir unser Tagwerk verrichten. Mag die restliche Welt auch dem Irrsinn verfallen; wir bleiben eisern. Nun aber zur Verteilung der heutigen Aufgaben.“

Bisher hatte er fast dasselbe wie jeden Tag gesagt, nur verändert in den Anmerkungen. Auch die Aufgabenverteilung bot keine Überraschungen, unterlagen sie doch ebenso den Regelmäßigkeiten der Gewohnheit. Nacheinander ging er die Namen und Aufgaben der Anwesenden durch, während Fahach sich trotz schmerzender Knie kurz vorm Eindösen fand.

„Fahach“, sprach da der Älteste, „wird nach dem Frühstück die mit der Gartenarbeit beauftragten Anwärter einweisen. Danach wird er in die Stadt gehen. Die Einkaufsliste kannst du dir vorher bei mir abholen. Nachmittags kümmerst du dich weiter um die Anwärter.“

Nichts davon mochte Fahach. Die Anwärter bedeuteten immer wieder Probleme, da sie die Regeln noch nicht völlig verinnerlicht hatten, und die Stadt – oder eher ihre Bewohner – machten ihm Angst. Den Ältesten interessierte so etwas aber nicht.

„Lasst uns jetzt einen Augenblick des Schweigens einlegen und im Lichte unserer Herrin, der Sonne, baden.“ Nachdem dies geschehen war, fuhr er fort. „Heute gedenken wir auch der Tochter der Sonne, unserem weißen Mond. Wie immer wird das heute Abend auf der Hangwiese als Fest veranstaltet. Wir treffen uns dazu wie immer gemeinsam am Haupttor, wenn die Sonne schlafen geht, und werden alle mit uns feiernden Städter begrüßen.“

Diesen Teil mochte Fahach am wenigsten, bedeutete es doch mehr Zeit mit den Städtern, als ihm lieb war. Doch war es so Sitte und daher Vorschrift.

„Und nun werden wir noch einmal die Strahlen der Sonne genießen und uns erfreuen, dass sie uns alle heute hier behütet.“ Ein weiterer Augenblick der Andacht folgte. „Weiterhin wollte ich euch noch weniger erfreuliche Nachrichten mitteilen. Es betrifft die Angestellten und Helfer, die kein Teil unserer Gemeinschaft sind, jedoch von uns leben. Immer wieder vernehme ich Klagen, dass sie kein Verständnis für unser Leben, unsere Art und die Gebote der Herrin zeigen, obwohl die Stadt uns seit Urzeiten kennt. Solche Gestalten, um es einmal zu zeigen, gehören nicht hierher. Wenn ihr dem jedoch begegnet, sagt es mir oder den anderen,“ er machte eine kurze ausholende Bewegung, die Oberen umfassend, „sobald es an euch ist, mit uns zu sprechen. Denn mag es auch draußen in der Welt Sitte sein, in Unordnung, Ehrfurchtslosigkeit und kriegerischen Absichten zu leben, so sind wir ein Hort der Regelmäßigkeit. Zwar müssen wir mit ihnen leben und uns teils ihren Umständen anpassen, doch gilt das ebenso für sie, wenn sie unser Heim betreten. Drum meidet alle, die dies nicht verstehen können. Und nun – lasst uns baden in den Strahlen, welche die Herrin Sonne uns heute sendet.“ Ein letztes Mal wurde Andacht eingelegt, bevor es schließlich zu Ende ging. „Ihr seid jetzt entlassen. Und gedenkt allzeit der Sonne.“

Damit verließ der Älteste seinen Platz, um die Halle durch seinen eigenen Ausgang wieder zu verlassen. Auch die Oberen erhoben sich und strömten durch verschiedene Türen. Sie alle würden wohl in ihre Kammern oder an andere Orte einkehren, zur Arbeit oder zum Essen. Derweil strollten auch die restlichen Anwesenden davon, doch diese alle durch den Haupteingang. Zuerst die Brüder, danach die Anwärter. Sie alle hatten aber das selbe Ziel, welches bereits von etlichen knurrenden Mägen verlangt wurde: den Speisesaal.

 


Das ganze Buch gibt es auch zu kaufen:

Taschenbuch bei Lulu ($6.75)

eBook (PDF) bei Lulu ($1.14)

eBook (Kindle) (€0.00/0.99) & Taschenbuch (€7,48) bei amazon:

Leave a Response

*