kaltric
- Willkommen
- CV
- Publikationen
- Texte
- Geschichten & Gedichte
- Düstergedicht01 Das Männlein und sein Schicksal
- Dustergedicht02 Der Schwarze Mann
- Dustergedicht03 Die Opferung
- Dustergedicht04 Warum ich sterben musste
- Dustergedicht05 Schwarzer Tanz
- Dustergedicht06 Der Alte und der Vogel
- Düstergedicht07 Der schwarze Mann
- Elfchen01 Das Fest
- Elfchen02 Sackgasse
- Elfchen03 Elfchen
- Elfchen04 Die Welt im Individuum
- Elfchen05 Um Mitternach bei keinverlag
- Elfchen06 Die Droge
- Elfchen07 Samstag Nacht
- Elfchen08 Menschentod
- Fantasygedicht03 Ärger im Königreich
- Fantasygedichte01 Der Ritter und das Monster
- Fantasygedichte02 Der König und sein Diener
- Fantasygedichte04 Die Prinzessin und der Drache
- GaAL Das Schaf und die Milchmäuse
- GaAL Ulrichs Wünsche
- GaAL01 Brautschau
- GaAl02 Der kleine blaue Fisch
- GaAl03 Die Flüchtige: Im Anderen Land
- GaAL04 Die Kröte
- GaAL05 Die Träumerin – Im Anderen Land
- GaaW Allein in der Dunkelheit
- GaaW Das Misstrauen
- GaaW Die Fremden
- GAAW01 Das letzte Spiel vom Ende der Welt
- GAAW02 Der dunkle Stern
- GAAW03 Die Schreckensburg
- GAAW04 Das Schlaflied
- GAAW05 Die Auswirkungen der Entartung
- GAAW06 Die beiden Schwestern
- GAAW07 Der Preis der Freiheit
- GAAW08 Auf der Flucht
- GAAW09 Die Wandlung
- GAAW10 Das geheimnisvolle Verschwinden des Herrn Ghambaris
- GAAW15 Der Bauer und der Zauberer
- GAAW16 Willkommen Daheim!
- GadT01 Schmerz
- GadT02 Das Meer
- GadT03 Jedes Lebewesen stirbt für sich allein
- GadT04 Stiller Tod
- GadT05 Nächtliche Gedanken
- GALR01 Der Bauer und der Macates
- GALR02 Tamirús' Grab
- GALR03 Am Cormoda
- GALR04 Licht in den Schmelzöfen!
- GALR05 Flucht nach Maggir
- GALR06 Ein Unglückstag
- GALR07 Der Abschluss
- GALR09 Die Entführung im Wald
- GALR10 Das Geheimnis der Wälder
- GALR11 Das Wunder von Saldan
- GALR12 Der geheimnisvolle Dieb
- GALR13 Der unerwartete Fund
- GaU01 Anna Schulz
- GaU02 Ich hätte gerne eine tödliche Krankheit
- Gedicht Krieg der Dichter
- Gesellschaftsgedicht04 Politik
- Gesellschaftsgedicht05 Berlin: Die Herren der Natur
- Gesellschaftsgedicht06 Der Bauer und der Ochse
- Gesellschaftsgedicht07 Die Steuerrevolte
- Gesellschaftsgedicht08 Berlin: Die Konsumstadt
- Gesellschaftsgedicht09 Berlin
- Gesellschaftsgedicht10 Farbenspiel
- Gesellschaftsgedicht11 Der Leuchtturm
- Gesellschaftsgedicht12 Ich zahl's euch heim!
- Gesellschaftsgedicht13 Die Menschheit
- Gesellschaftsgedicht14 Der Mann und der Hunger
- Gesellschaftsgedicht15 Nichts besonderes
- Gesellschaftsgedicht16 Menschen
- Gesellschaftsgedicht17 Die Qual der Wahl
- Gesellschaftsgedichte01 LVB
- Gesellschaftsgedichte02 Im Heiligtum
- Gesellschaftsgedichte03 Die Kunst des Staates
- Kindergedicht01 Das Kind und der Ball
- Kindergedicht02 Als dem Kind kalt war
- Kindergedicht03 Das Kind und das Meer
- Kindergedicht04 Das Kind auf dem Jahrmarkt
- Kindergedicht05 Das Kind und die Welt – Die verlorene Tugend
- Liebesgedicht06 Der ewige Kreislauf
- Liebesgedichte01 Das Leben des Mannes
- Liebesgedichte02 Ohne dich
- Liebesgedichte03 Die Alphabet-Spielzeuge
- Liebesgedichte04 Belladonna
- Liebesgedichte05 Liebe wird zur Lüge
- Die Welt
- A15 Rassen der Welt
- A20 Die Entwicklung der Welt in Kurzform
- A21 Der Ostkontinent
- A22 Der Nordkontinent
- A23 Etwas über Religionen
- A98 Auflistung globaler geschichtlicher Daten
- A99 Lexikon
- A99a Lexikon – Allgemeines, Sprachliches und Sonstiges
- A99b Lexikon – Topographisches
- A99c Lexikon – Fauna
- A99d Lexikon – Reiche und Provinzen
- A99e Lexikon – Städte
- Allgemeine Weltbeschreibungen
- Allgemeine Weltdaten
- A01 Länder
- A02 Sprachen
- A03 Städte
- A04 Provinzen der wichtigsten Länder
- A05 – Gewässer
- A06 – Regierungen
- A07 – Pervon
- A08 Legenden und berühmte Persönlichkeiten (meist tot)
- A09 Derzeitige (4000ndF) Herrscher, Könige, Landesherren, Festungsherren etc….
- A10 Theorien über die Gestalt der Welt
- A11 Städte und Einwohnerzahlen
- A12 Die wichtigsten Charaktere des DgA
- A13 Weltwunder
- A14 Kaltstämme
- A16 Politische Beziehungen
- A17 Überblick über historische Länder
- A18 Zeitrechnung
- A19 Währungen
- A97 Charaktere der Geschichten
- AWB 02 Zardankin
- Bekannte Städte und Dörfer, Teil III: Indemor
- CH Charaktere
- CH01 Lotenne Mitoccerval
- CH02 Falerte Khantoë
- CH03 Loucca Umergen
- CH04 Ezanak Baderis
- CH05 Thirya (Luqur) an’Rees
- CH06 Kador Raqual
- CH07 Acles Tovan Mhoretoan
- CH08 Temperian Braulkir
- CH09 Dílam Saralin
- CH10 Terno cynh Balgher
- CH11 Valimare Touvaro
- CH12 Samalador Alazir
- CH13 Faduar Láchis
- CH14 Sacir Engrau
- CH15 Reelyar Fardena
- CH16 Aladir Arenas
- CH17 Gran y Calerto
- CH18 Scyram Waleen
- CH19 Elinna Sternstrahl
- CH20 Avrail Vellior
- Das Schlaflied
- Die Brückenstadt Toboner
- Karten
- Kurze Abrisse über geschichtliche Entwicklungen einiger Reiche
- Länderbeschreibungen
- Lexikon
- Liste der Geschichten
- Sprachen und deren Grammatiken
- Informationen
- Romane
- Geschichten & Gedichte
- Bibliothek
- Artikel
- Dozentenzitate
- Materialien – Altorientalistik
- Materialien – Linguistik
- Die Argumente von Benua (1997) gegen die stratale Optimalitätstheorie in der Analyse.
- Empirische Studien zur prosodischen Markierung neuer und kontrastiver Information in typologisch diversen Sprachen.
- Geschichte der Sprachwissenschaft
- Pronouns in Khanty: Northern and Eastern. (Ostyak)
- Sprachproduktion – Grundlagen, Theorien, Modelle und Forschung.
- Sprachsozialisation einiger nicht-europäischer Kulturen im Vergleich.
- The case marker and direct object features in Khanty (Ostyak)
- The possessive in Khanty (Ostyak)
- Vergleich der Reziproken des Ewenischen mit verwandten Sprachen.
- Materialien – Philosophie
- Analyse des Begriffs Freiheit bei Rousseau und Tocqueville
- Aristoteles über die Arten der Freundschaft
- Arthur Schopenhauer: Eristische Dialektik.
- Der Begriff Praxis
- Der Charakter bei Platon und Aristoteles.
- Der Mensch determiniert durch unbewusste Motivierung. Erläutert in der Psychopathologie des Alltags von S. Freud.
- Der wahre Magier. Eine Charakterisierung nach Pico della Mirandola.
- Die Begriffe Schuld, Strafe und schlechtes Gewissen bei Nietzsche und wie das Vergessen einem darüber hinweg hilft.
- Die Lehren des Epikur
- Direkte und indirekte Einflüsse auf den „Begriff Angst" von Søren Kierkegaard
- Einführung in die Kunst des Erinnerns und Vergessens bei Weinrich
- Einführung zu den Archetypen des Unbewussten. Nach C. G. Jung.
- Freiheit und Sklaverei. Die dystopische Utopia des Thomas Morus.
- Gefahr der Zukunft: das moderne Vergessen von Osten.
- Grundbegriffe der Philosophie Nietzsches.
- Hobbes' Leviathan in Kurzform
- Individuum und Gesellschaft. Gustav Landauers sozialistischer Anarchismus.
- Individuum und Individualismus vs. Nichtigkeit und Gemeinschaft
- Kritik sowie erläuterte und kommentierte Kurzfassung zu Kants Auffassung eines ewigen Friedens.
- Liebe als Leidenschaft bei Descartes
- Martin Buber: Beziehung und Menschwerden im Dialog.
- Montaigne über die Freundschaft und warum sie die stärkste Liebe ist
- Platon über die Liebe
- Ricœurs Definitionen des Vergessens.
- Rousseaus Contrat social in Kurzform
- Sozialistische Theorien und Utopien im Vergleich.
- Warum es auch positive und natürliche Formen der Verdinglichung geben kann.
- Warum es laut Umberto Eco keine Vergessenskunst geben kann, was er dabei übersah und inwiefern absichtliches Vergessen doch möglich ist.
- Warum laut Thomasius Selbstliebe notwendig ist.
- Wie begründet Dante, dass nur durch die Monarchie die menschliche Gattung die höchste Freiheit genießt?
- Sprachen
Wie begründet Dante, dass nur durch die Monarchie die menschliche Gattung die höchste Freiheit genießt?
Im Grunde genommen begründet er diese These allein mit Hilfe eines Syllogismus sowie weiteren Erläuterungen zu diesem.
In Kapitel xi von Buch I der Monarchia bringt Dante das 7. Argument des Traktates. In diesem Kapitel möchte er beweisen, dass in der Monarchie die Freiheit des Menschen am größten ist. Er beginnt so denn auch gleich mit einem Syllogismus, der dies bereits beinhaltet und somit beweisen soll:
Obersatz: „Überdies ist die Welt am besten geordnet, wenn in ihr die Gerechtigkeit am meisten Macht besitzt.” (S. 87, I, xi, 1)
Untersatz: „Die Gerechtigkeit besitzt allein unter der Herrschaft des Monarchen am meisten Macht.” (S. 87, I, xi, 2)
Schlusssatz: „Also ist für die beste Ordnung der Welt die Monarchie [...] erforderlich.” (S. 87, I, xi, 2)
Den Obersatz kann er mit Vergil als Autoritätsargument problemlos beweisen. Um den Untersatz allerdings belegen – oder wie er es nennt, erhellen – zu können, folgt das restliche xi. Kapitel als Erläuterung und Beweis zu diesem Satz.
Im Folgenden erklärt er in Punkt 3 die Gerechtigkeit als geradlinig und kein mehr oder weniger zulassend. Punkte 4 bis 7 weisen die Bedingungen auf, unter denen die Gerechtigkeit am stärksten, am mächtigsten ist: nämlich, wenn ihr am wenigsten ihres Gegensatzes beigemischt ist (5). Punkte 4 und 5 kann er gut mit Autoritätsargumenten belegen. An Gegensätzen gibt es nun genau zwei, einerseits das Wollen (6), denn der Richter muss völlig frei von Leidenschaften und Begierden sein, andererseits das Können (7), denn man kann nur wirklich gerecht sein, wenn man auch die Macht dazu hat.
Mit diesen Erläuterungen hat er nun bereits den Obersatz des neuen Syllogismus erklärt, den er in Punkt 8 einführt:
Obersatz: „Die Gerechtigkeit besitzt am meisten Macht in der Welt, wenn sie sich in jenem Subjekt befindet, das den besten Willen und die meiste Macht besitzt.” (S. 89, I, xi,
Untersatz: „Von dieser Art ist nur der Monarch.” (S. 89, I, xi,
Schlusssatz: „Also besitzt nur die den Monarchen inhärierende Gerechtigkeit am meisten Macht in der Welt” (S. 89, I, xi,
Wie man sieht, ist der Schlusssatz dieses Syllogismus gleich dem Untersatz des Hauptsyllogismus. Nun haben wir also einen Beweis für den Untersatz. Den Obersatz des neuen Syllogismus hat er ja bereits zuvor erklärt. Doch nun muss erneut ein Untersatz belegt werden, nämlich der des neuen Syllogismus.
Den Untersatz zu belegen versucht Dante mit den nächsten Punkten. Zuerst nähert er sich dem Wollen. Er tut dies, indem er Aristoteles vorrausschickt (11), welcher sagte, dass man nur dann nichts begehrt wenn es auch nichts zu begehren gibt. Laut Dante begehrt der Monarch nichts, da er bereits über alles herrschen würde, das man begehren könnte (12). Weiterhin schärft das rechte Verlangen (recta dilectio) die Gerechtigkeit (13), wovon der Monarch am meisten habe, was Dante sogar noch unterstreicht (14). Im nächsten Punkt sagt er auch endlich, warum der Monarch am meisten Liebe (rechtes Verlangen) habe: weil ihm die Menschen näher stehen als sie dies allen anderen Herrschern tun würden (16).
Damit will Dante nun auch den neuen Untersatz bewiesen haben, in dem er dargelegt hat, dass tatsächlich nur der Monarch den rechten Willen und die meiste Macht hat. Nun geht der zweite Syllogismus auf und beweist damit den Untersatz des Hauptsyllogismus, welcher ja das eigentliche Thema das Kapitel war. Damit wäre laut Dante gezeigt, dass die Welt unter dem Monarchen am gerechtesten ist.
- Bisher keine Kommentare.

