Dustergedicht04 Warum ich sterben musste

In einer finstren dunklen Nacht
habe ich ihn umgebracht;
schlug ihm ab den Kopf, Arm und Bein,
warf sie zu den Schweinen rein.
Im schönen hellen Mondenschein
zerschnitt ich das andre Bein.
Mit dem zweiten Arm zusammen
im See sie so schön schwammen.
Der Körper ihm jetzt bloß noch blieb,
doch nicht lang bei meinem Hieb.
Ihn gab ich fetten Menschen hin,
in Wiener Würstchen innen drin.

Alles lief so gar so fein nach Plan,
bekam auch fast noch die Bahn,
bis plötzlich ich ward gefangen
und Mittags schon gehangen.

In einer finstren dunklen Nacht
war leider nicht viel durchdacht.
Wie sie’s wussten mich wundert sehr,
doch helfen tät‘ dies nichts mehr.

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